Der Außenminister Ungarns, Peter Szijjarto, hat angekündigt, dass sein Land ein Darlehen von 90 Milliarden Euro der Europäischen Union für die Ukraine blockieren wird, bis der Öltransit durch die Druzhba-Pipeline wieder aufgenommen wird. Szijjarto beschuldigt die Ukraine der Erpressung und behauptet, dass sie den Öltransit in Abstimmung mit Brüssel und der ungarischen Opposition gestoppt hat, was zu Versorgungsstörungen und steigenden Kraftstoffpreisen geführt hat.
Die ungarische Regierung unterstützt die Behauptung, dass die Ukraine die Druzhba-Pipeline blockiert, die russisches Öl transportiert, obwohl die Reparaturen abgeschlossen sind. Premierminister Viktor Orban erklärte, dass Ungarn die Lieferungen von Diesel an die Ukraine eingestellt hat, die nur wieder aufgenommen werden, wenn die Pipeline freigegeben wird. Nach der Einstellung des Flusses hat die Slowakei begonnen, strategische Ölreserven zu nutzen, um ihre Versorgung aufrechtzuerhalten.
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