Die Europäische Kommission hat am 17. September 2026 ohne Änderungen den von der ANSVSA ausgearbeiteten Aktionsplan zur Freigabe der Exporte von Schafen und Ziegen aus Rumänien genehmigt. Die Entscheidung wurde von allen 27 Vertretern der Mitgliedstaaten unterstützt und ebnet den Weg für eine Neubewertung des epidemiologischen Status des Landes.
Der Plan sieht eine je nach regionalem Risiko differenzierte Impfung vor. In den Landkreisen Tulcea und Constanța, die als Gebiete mit maximalem Risiko gelten, wird das vollständige Impfschema gegen die Pest der kleinen Wiederkäuer und die Schaf- und Ziegenpocken angewandt. Im übrigen Land wird nur der Impfstoff gegen Pocken verabreicht, um den Status als PPR-freies Gebiet aufrechtzuerhalten und die traditionellen Exporte zu schützen.
Rumänien wird von der Europäischen Kommission kostenlos 1,3 Millionen Impfdosen erhalten, ohne Kosten für die Züchter. Die Exporte in Drittländer werden nach der Verabschiedung einer neuen europäischen Entscheidung, der Aktivierung der Handelsabkommen und dem Beginn der Impfkampagne wieder aufgenommen.
Die ANSVSA gibt bekannt, dass sie bereits Exportmärkte in Saudi-Arabien, Jordanien, Marokko, Tunesien, Israel und Libyen gesichert hat. Der Plan beeinträchtigt weder die Exporte von Schlachtkörpern noch von Milch oder Milchprodukten. Die Behörden warnen, dass illegale Tiertransporte die Wiederaufnahme der Lieferungen verzögern können.
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