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Der amtierende Landwirtschaftsminister Tánczos Barna erklärte am Mittwoch, dass die Sorgen der Schafzüchter über die Auswirkungen der Impfung auf den Export lebender Tiere berechtigt seien. Er forderte die Europäische Kommission auf, die Rechtsvorschriften zu flexibilisieren, damit die Impfung zur Bekämpfung von Krankheiten beiträgt, ohne eine langfristige Blockierung der Exporte zu verursachen.
Nach Angaben des Ministers sehen die derzeit geltenden europäischen Regeln im Falle einer Impfung zahlreiche Exportbeschränkungen vor, obwohl die kürzlich verabschiedete Strategie der Europäischen Union für den Viehzuchtsektor die Immunisierung von Tieren als mögliche Lösung betrachtet. „Das Problem ist, dass die Gesetzgebung noch immer im Widerspruch zur Strategie steht“, sagte Tánczos Barna.
Rumänien fordert gemeinsam mit anderen Mitgliedstaaten eine beschleunigte Änderung der europäischen Vorschriften. Parallel dazu bereiten die Behörden die Impfpläne vor und führen Verhandlungen mit Vertretern der Europäischen Kommission.
Der Minister sprach auch über die Entschädigungen für verendete Schafe. Das Verfahren wird von der ANSVSA verwaltet, und Landwirte mit ordnungsgemäßen Aufzeichnungen sollten das Geld schnell erhalten. In Fällen, in denen die gemeldeten Bestände nicht mit der Zahl der Tiere übereinstimmen, für die Entschädigungen beantragt werden, sind Überprüfungen obligatorisch. Tánczos Barna kündigte außerdem an, dass ein Gesetzentwurf zur schnelleren Auszahlung der Entschädigungen dem Abgeordnetenhaus vorgelegt werden soll.
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