Die Schafexporte aus Rumänien könnten innerhalb eines Monats nach der Aufhebung der aufgrund von Krankheiten verhängten Beschränkungen wieder aufgenommen werden. Das erklärt Daniel Buda, Europaabgeordneter der PNL und stellvertretender Vorsitzender des Landwirtschaftsausschusses im Europäischen Parlament. Die Erklärung wurde von Cluj24 berichtet.
Buda zufolge hat die Europäische Kommission die Situation Rumäniens verstanden und mehr als 1,3 Millionen Impfstoffdosen kostenlos zur Immunisierung der für den Export in Drittländer bestimmten Tiere bereitgestellt. Der Europaabgeordnete erklärt, dass Rumänien bereits Handelsabkommen mit diesen Staaten hat, sodass die Lieferungen nach der Freigabe der Exporte wieder aufgenommen werden können.
Buda kündigte außerdem Entschädigungen für Landwirte an, deren Tiere aufgrund von Krankheiten getötet wurden. Die Entschädigungen sollen sowohl den Wert der getöteten Tiere als auch den entgangenen Gewinn und die für den Kauf neuer Tierbestände erforderlichen Kosten abdecken.
Gleichzeitig sehen sich die Landwirte mit Dürre, durch die hohen Temperaturen beeinträchtigten Weideflächen, steigenden Dieselpreisen und höheren Preisen für chemische Düngemittel konfrontiert. Der Europaabgeordnete betonte, dass diese Probleme und die Bedürfnisse der Landwirte nicht ignoriert werden dürften.
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