Das Ministerium für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung kündigt eine dringende Finanzhilfe von bis zu 333 Lei pro Hektar an, umgerechnet etwa 63 Euro, für Landwirte, deren Mais- und Sonnenblumenkulturen durch die Bodendürre im Jahr 2025 schwer geschädigt wurden. Die Beihilfe wurde von der Regierung in der Sitzung vom 18. September 2026 genehmigt; die Zahlungen müssen spätestens bis zum 31. Dezember 2026 erfolgen.
Der Höchstbetrag wird für Flächen gewährt, die zu 100 Prozent geschädigt wurden, und sinkt abhängig vom Schadensgrad. Förderfähig sind Flächen, bei denen die Schäden zwischen einschließlich 30 und 100 Prozent liegen und durch Feststellungs- und Bewertungsprotokolle bestätigt wurden.
Für die Regelung steht ein Gesamtbudget von 155,36 Millionen Lei zur Verfügung, umgerechnet 29,6 Millionen Euro. Die Hälfte der Mittel stammt aus nicht rückzahlbarer europäischer Finanzierung über den Europäischen Garantiefonds für die Landwirtschaft, die andere Hälfte wird aus dem Staatshaushalt bereitgestellt.
Die Zahlungen werden von der Agentur für Zahlungen und Interventionen in der Landwirtschaft im Rahmen des genehmigten Budgets abgewickelt. Die Maßnahme gilt landesweit und soll die Verluste teilweise ausgleichen sowie die Fortführung der landwirtschaftlichen Tätigkeit unterstützen. Die Regelung wurde auf Grundlage der europäischen Verordnung über Beihilfen für von ungünstigen Wetterereignissen betroffene Sektoren verabschiedet.
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