Die Klasse I mit Unterricht in rumänischer Sprache an der Schule in Orlivka, Region Odessa, wird wiedereröffnet, und die sieben wieder angemeldeten Kinder werden am Montag, dem 21. September, den Unterricht wieder aufnehmen. Die Entscheidung wurde nach den Bemühungen des Generalkonsulats Rumäniens in Odessa getroffen, um die Kontinuität der Bildung in der Muttersprache sicherzustellen.
Konsul Claudiu Tătaru begab sich nach Orlivka, um gemeinsam mit den lokalen Behörden, der Schulleitung, den Eltern und Vertretern der rumänischen Gemeinschaft eine Lösung zu finden. Der Lehrerrat genehmigte die Wiedereröffnung der Klasse, und der Beschluss wurde anschließend von der örtlichen Behörde in Reni bestätigt.
Der Fall wurde öffentlich, nachdem die rumänische Klasse wenige Tage nach Beginn des Schuljahres geschlossen worden war und die Schüler in eine Klasse mit Unterricht in ukrainischer Sprache versetzt werden sollten. Das Konsulat teilte mit, dass die derzeitige Lösung den Unterricht in rumänischer Sprache beibehält, jedoch vorübergehend ist.
Rumänien und die Ukraine haben bis zum 1. September 2027 Zeit, eine dauerhafte institutionelle Lösung zu finden, und zwar im Kontext der Reform der Sekundarbildung in der Ukraine. Das Außenministerium kündigte an, dass in Bukarest und Kiew Gespräche geführt werden, um die Situation zu klären und das Recht der historischen rumänischen Gemeinschaft zu schützen, in ihrer Muttersprache zu lernen.
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