Die Botschaft der Ukraine in Bukarest gab am Donnerstag bekannt, dass die zuständigen Institutionen in Kiew nach der Klärung der Situation der Klasse mit Unterricht in rumänischer Sprache in der Ortschaft Orliwka, Region Odessa, eine Stellungnahme abgeben werden. Diese soll kurz nach Beginn des Unterrichts geschlossen worden sein. Die diplomatische Vertretung erklärt, dass alle Umstände des Falls geklärt seien, und bezeichnet Versuche, die negativen Emotionen rund um den Fall zu verstärken, als unbegründet.
Der Streit betrifft den Betrieb einer Klasse in rumänischer Sprache in Kartal, einer Ortschaft, die auch unter dem Namen Orliwka bekannt ist. Das Außenministerium in Bukarest gab bekannt, dass es die Situation verfolgt und sowohl in Rumänien als auch in der Ukraine Schritte unternommen hat, um eine Lösung zu finden, die die Fortsetzung des Unterrichts in rumänischer Sprache ermöglicht.
Dem Außenministerium zufolge war die Eröffnung der Klasse aufgrund der Bemühungen des Generalkonsulats Rumäniens in Odessa auf Grundlage der Anträge der örtlichen rumänischen Gemeinschaft möglich. Das Konsulat kontaktierte die lokalen und regionalen Behörden und wird am 18. September einen weiteren Besuch vor Ort durchführen.
Die Botschaft der Ukraine erklärt, dass der Staat seine internationalen Verpflichtungen hinsichtlich der Rechte von Minderheiten einhält und dass die Fortschritte in diesem Bereich von der Europäischen Union anerkannt wurden. Die diplomatische Vertretung erinnert daran, dass in der Region Tscherniwzi 63 Bildungseinrichtungen mit Unterricht in rumänischer Sprache betrieben werden.
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