Präsident Nicușor Dan traf am Freitag, dem 18. September, in Polianîția mit Vertretern der rumänischen Gemeinschaft in der ukrainischen Region Transkarpatien zusammen. Die Gespräche betrafen die Probleme und Prioritäten der Rumänen in der Ukraine, die Projekte der Gemeinschaft sowie die Aufrechterhaltung einer engen Verbindung zu Rumänien.
Das Staatsoberhaupt erklärte, der Schutz der Rechte und Interessen der Rumänen im Ausland habe Priorität. Nicușor Dan betonte, dass er regelmäßig mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj über die Rechte der rumänischen Gemeinschaft spreche und dass Rumänien seine Erwartungen im diplomatischen Dialog nachdrücklich zum Ausdruck bringe.
Dem Präsidenten zufolge hängen einige Lösungen für die Probleme der Gemeinschaft von der Finanzierung und von Gesetzesänderungen ab. Das Treffen fand am selben Tag statt, an dem Nicușor Dan in der Region Iwano-Frankiwsk am ersten Gipfel der Initiative für die Integration der Karpaten teilnahm.
Das Treffen brachte die acht Staaten des Formats „Carpathian 8“ zusammen: die Ukraine, Rumänien, Österreich, Tschechien, Polen, Serbien, die Slowakei und Ungarn. Die Teilnehmer sprachen über Sicherheit, Energie, Infrastruktur, Verkehr, Handel, wirtschaftliche Zusammenarbeit und Katastrophenschutz.
Zum Abschluss verabschiedeten die teilnehmenden Staaten eine gemeinsame Erklärung zur regionalen Sicherheit und Stabilität, zur demokratischen Resilienz, zur Achtung der Menschenrechte und zur langfristigen Entwicklung der Karpatenregion.
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