Rinderhalter in Rumänien erhalten eine finanzielle Unterstützung von bis zu 52 Millionen Euro, nachdem die Europäische Kommission am Montag, dem 14. September 2026, die von den rumänischen Behörden vorgeschlagene staatliche Beihilferegelung genehmigt hat. Die Maßnahme richtet sich an Betriebe, die durch die gestiegenen Kosten für Dieselkraftstoff und Düngemittel infolge der Krise im Nahen Osten betroffen sind.
Das Geld wird in Form direkter Zahlungen an die Betriebe vergeben; der Höchstbetrag pro Begünstigtem beläuft sich auf 50.000 Euro. Die Regelung gilt ausschließlich für den auf Rinder ausgerichteten Viehzuchtsektor und bleibt bis zum 31. Dezember 2026 in Kraft.
Die Europäische Kommission prüfte die Maßnahme auf Grundlage der europäischen Beihilfevorschriften und des am 29. April 2026 verabschiedeten Befristeten Rahmens für staatliche Beihilfen, der als Reaktion auf die Krise im Nahen Osten geschaffen wurde. Brüssel kam zu dem Schluss, dass die Regelung notwendig, geeignet und verhältnismäßig ist und die europäischen Bedingungen erfüllt.
Die Unterstützung kann auf Grundlage von Rechnungen und des Kraftstoffverbrauchs oder bei kleineren Beträgen über vereinfachte Verfahren gewährt werden. Die Maßnahme ergänzt die aus europäischen Mitteln finanzierten Agrarsubventionen und soll finanzielle Engpässe sowie Insolvenzen in rumänischen Betrieben verhindern.
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