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Am Freitag sind zehntausende Schüler in Deutschland auf die Straßen gegangen, um gegen die mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht zu protestieren. Diese Aktionen fielen mit dem 81. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs zusammen.
In Dutzenden von Städten fanden Kundgebungen statt, darunter in Berlin, wo etwa 1.200 Teilnehmer von der Brandenburgischen Tor bis zum Sitz der Christlich Demokratischen Union (CDU) marschierten und Plakate mit Botschaften wie „Bildung statt Bomben“ trugen. In Hamburg berichteten die Organisatoren von etwa 6.000 Teilnehmern.
Die Proteste sind nicht einzigartig, da im März etwa 50.000 Jugendliche an einem ähnlichen Schulstreik teilgenommen haben. Das kürzlich verabschiedete Gesetz zielt darauf ab, Freiwillige für die Streitkräfte zu rekrutieren, aber wenn die Rekrutierungsziele nicht erreicht werden, könnte das Parlament die Wiedereinführung der Wehrpflicht beschließen.
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