Das Verteidigungsministerium Deutschlands hat einen signifikanten Anstieg der Anträge auf Rekrutierung in die Streitkräfte gemeldet, mit etwa 38.500 Anträgen, die in diesem Jahr eingegangen sind, was einem Anstieg von 24 % im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Jahr 2025 entspricht.
Die Rekrutierungen sind um 13 % gestiegen und erreichen etwa 11.000 Soldaten. Dieser Trend wurde durch das Inkrafttreten eines neuen Wehrgesetzes am 1. Januar beeinflusst, das darauf abzielt, die Streitkräfte Deutschlands im Kontext der Sicherheitsbedrohungen durch die russische Invasion in der Ukraine zu stärken.
Deutschland plant auch, die Anzahl der aktiven Soldaten von 180.000 auf 260.000 zu erhöhen und eine Reserve von 200.000 Soldaten aufzubauen. Junge Menschen, die fast 18 Jahre alt sind, haben Fragebögen erhalten, um ihr Interesse am Militärdienst zu bewerten, und Männer sind gesetzlich verpflichtet, daran teilzunehmen.
Das Ministerium hat auch etwa 298.000 Fragebögen verschickt, und über 20 % der männlichen Befragten haben Interesse an einer Rekrutierung gezeigt. Obwohl der Wehrdienst 2011 ausgesetzt wurde, bleibt das neue Programm freiwillig, mit Anreizen, um Rekruten zu gewinnen.
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