Deutschland steht vor der Schwelle zu umstrittenen sozialen und wirtschaftlichen Reformen, die das Rentensystem und die Minijobs betreffen, Beschäftigungsformen, die von Millionen von Menschen genutzt werden. Die Vorschläge der Rentenkommission, die die Abschaffung des Sonderstatus der Minijobs vorschlagen, haben starke Unzufriedenheit seitens des Deutschen Handelsverbands (HDE) und der Gewerkschaften ausgelöst.
Der HDE-Direktor, Stefan Genth, warnt, dass die Abschaffung der Minijobs zur Zerstörung von Hunderttausenden von Arbeitsplätzen im Einzelhandel führen wird, was die Beschäftigten betrifft, die aus verschiedenen Gründen nicht in Vollzeit arbeiten können. Derzeit ermöglichen Minijobs Einkünfte von bis zu 603 Euro monatlich ohne Einkommensteuer, aber die Vorschläge könnten dies ändern.
Etwa 800.000 Beschäftigte im Einzelhandel sind betroffen. Neben Minijobs umfassen die Reformen die Erhöhung des Rentenalters und Investitionen in den Kapitalmarkt. Die Gewerkschaft Verdi unterstützt die Abschaffung der Minijobs und argumentiert, dass diese zur Armut unter Rentnern beitragen.
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