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Der Präsident des Senats, Mircea Abrudean, fordert die Ernennung eines Ministerpräsidenten noch am Donnerstag und argumentiert, dass Rumänien das Interim der Regierung nicht weiter verlängern könne. Die Erklärung wurde nach den Konsultationen im Cotroceni-Palast abgegeben, bei denen die Nationalliberale Partei zwei Varianten zur Beilegung der politischen Krise vorstellte.
Die erste von der PNL vorgeschlagene Lösung ist die Ernennung des Europaabgeordneten Siegfried Mureșan zum Ministerpräsidenten und die Bildung einer reformorientierten Regierung gemeinsam mit USR und UDMR. Die zweite Variante ist die Bildung einer echten technokratischen Regierung mit einem begrenzten Mandat und dem Ziel, die Reformen fortzusetzen.
Mircea Abrudean erwähnte außerdem, dass die künftige Regierung einen „realistischen“ Haushalt verabschieden und die bei der Verringerung des Defizits erzielten Ergebnisse bewahren müsse. Seiner Aussage zufolge sind die Prioritäten der Liberalen die Modernisierung der Verwaltung, die Abschaffung von Privilegien und Ungerechtigkeiten sowie die Wiedergewinnung des Vertrauens der Finanzmärkte und der europäischen Institutionen in Rumänien.
Der Liberale betonte, dass der Ministerpräsident ohne Verzögerung ernannt werden müsse, da sich das Regierungsinterim verlängere und die Parteien noch keine endgültige politische Formel gefunden hätten.
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