Christine Lagarde, die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), hat erklärt, dass die Wirtschaft der Eurozone einen strukturellen Wandel durch Investitionen in künstliche Intelligenz (KI) durchläuft. Sie versicherte, dass die Entscheidungen zu den Zinssätzen auf den verfügbaren Daten basieren werden, unter Berücksichtigung der aktuellen Unsicherheiten. Lagarde betonte, dass, obwohl KI die Produktivität steigern könnte, keine voreiligen Schlüsse über ihre Auswirkungen auf die Geldpolitik gezogen werden sollten.
Die EZB hat die Zinssätze zum vierten Mal in Folge unverändert gelassen, da sie der Meinung ist, dass die Wirtschaft robust genug ist, um keine zusätzlichen Anreize zu benötigen. In Bezug auf den digitalen Euro kündigte Lagarde den Abschluss der technischen Vorbereitungen an und betonte, dass dieser als Instrument der finanziellen Stabilität fungieren wird. Die Prognosen der EZB deuten auf ein Wirtschaftswachstum von 1,4 % im Jahr 2025 und eine Inflation von 2,1 % hin, mit besonderem Augenmerk auf die Entwicklung der Löhne und Preise im Dienstleistungssektor.
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