Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, warnte am Mittwoch in einer Rede zur Lage der Europäischen Union, dass die Entwicklung künstlicher Intelligenz zwar erhebliche Vorteile, aber auch „enorme Risiken“ mit sich bringe. Sie erklärte, Europa müsse KI nutzen, um die Gesellschaft, die Lebensqualität und die Produktivität zu verbessern, zugleich aber die Entwicklung modernster Modelle unter Kontrolle halten.
Von der Leyen kündigte eine verstärkte Zusammenarbeit mit Partnern wie Kanada und dem Vereinigten Königreich bei der Bewertung und Überprüfung von Modellen, der Frühwarnung sowie der KI-Sicherheit an. Die Europäische Kommission werde die führenden Labore für künstliche Intelligenz zu Gesprächen über eine verantwortungsvolle Entwicklung der Technologie einladen.
Die Präsidentin der Kommission betonte, dass die Europäische Union eigene Kapazitäten benötige und ihre Recheninfrastruktur massiv ausbauen müsse. Im Gesundheitsbereich erklärte sie, KI müsse Ärztinnen und Ärzten zusätzliche Instrumente an die Hand geben und sie nicht ersetzen. Von der Leyen plädierte für eine effiziente und verantwortungsvolle künstliche Intelligenz mit geringem Energieverbrauch, die unter menschlicher Kontrolle bleibt.
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