Der 96-jährige Warren E. Buffett kündigte am Freitag an, mit sofortiger Wirkung als Vorsitzender von Berkshire Hathaway zurückzutreten. Er wird emeritierter Vorsitzender werden und Mitglied des Verwaltungsrats bleiben, während sein Sohn, Howard G. Buffett, das Amt übernehmen wird.
Die Entscheidung stellt den jüngsten Schritt in der seit Langem geplanten Führungsübergabe bei dem in Omaha, Nebraska, ansässigen Konglomerat dar. Der 64-jährige Greg Abel übernahm Ende vergangenen Jahres das Amt des Vorstandsvorsitzenden, nachdem Buffett bei der Jahreshauptversammlung des Unternehmens im Mai 2025 seinen Rückzug aus dieser Funktion angekündigt hatte.
Buffett leitete Berkshire seit 1965 und verwandelte die ehemalige Textilfabrik in einen Finanz- und Industriegiganten. Unter seiner Führung erzielte das Unternehmen eine nahezu doppelt so hohe jährliche Rendite wie der S&P 500. Berkshire meldete im vergangenen Jahr einen operativen Gewinn von 44,5 Milliarden Dollar und beschäftigt fast 400.000 Mitarbeiter.
In einem Schreiben an die Aktionäre berief sich Buffett auf den Lauf der Zeit und sagte, die Leitung von Berkshire als das „Privileg seines Lebens“ betrachtet zu haben. Greg Abel wird das Unternehmen führen, während Howard Buffett die Aufgabe haben wird, dessen Kultur und Werte zu bewahren.
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