Die Schweizer haben am Sonntag gegen eine anti-Immigrationsinitiative gestimmt, die eine Begrenzung der Bevölkerung auf 10 Millionen Einwohner bis 2050 vorschlug, gemäß den vom Institut gfs.bern veröffentlichten Projektionen.
Etwa 55% der Wähler lehnten den Vorschlag ab und zeigten, dass die Mehrheit wirtschaftliche Stabilität und die Beziehungen zur Europäischen Union bevorzugt. Die Initiative, die von der Schweizerischen Volkspartei unterstützt wurde, hätte zum Verzicht auf das Abkommen über die Personenfreizügigkeit mit der EU geführt, was bei den Unternehmen Besorgnis ausgelöst hat.
Die aktuelle Bevölkerung der Schweiz beträgt 9,1 Millionen, und Ausländer machen fast 28% der Gesamtzahl aus. Die Gegner der Initiative hoben die wirtschaftlichen und sozialen Risiken hervor und argumentierten, dass eine solche Maßnahme Chaos auf dem Arbeitsmarkt schaffen würde. Der Migrationsexperte Patrick Leisibach erwähnte, dass die Bedenken hinsichtlich des persönlichen Wohlergehens die Entscheidung der Wähler beeinflusst haben, die sich fragten, wer ihnen in Zukunft essentielle Dienstleistungen anbieten wird.
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