Das Referendum in Island über die Wiederaufnahme der Beitrittsverhandlungen zur Europäischen Union hat einen minimalen Vorsprung für das "Nein"-Lager gezeigt, mit 50,1% der Stimmen gegen den Vorschlag der Regierung, gemäß den vorläufigen Ergebnissen.
Bis jetzt wurden 152.000 Stimmen von insgesamt 270.000 gezählt, und die Wahlbeteiligung ist noch nicht verfügbar.
Premierministerin Kristrun Frostadottir betonte die Bedeutung des Tages und erklärte, dass die Regierung unabhängig vom Ergebnis weiterarbeiten werde.
Die Unterstützer der Opposition "Ja" glauben, dass der Beitritt zur EU wirtschaftliche Stabilität bringen könnte, während die Anhänger des "Nein"-Lagers Angst vor dem Verlust der Souveränität und der Kontrolle über die Fischerei haben. Außerdem wurde die Debatte von wirtschaftlichen Problemen wie Inflation und hohen Zinssätzen beeinflusst.
Die Fischerei war ein zentrales Thema, wobei Unterstützer behaupten, dass Island die Kontrolle über seine Gewässer verlieren könnte.
Die Beitrittsverhandlungen könnten bis Ende 2026 beginnen, wenn die Abstimmung positiv ausfällt.
Quellen
Neueste Nachrichten
11:09
11:06
10:55
10:43
10:33
Mehr Nachrichten ansehen