Fast zwei Drittel der Schweizer Wähler werden am 27. September die Vorschläge zur Neudefinition der Neutralität ablehnen, die es dem Land verbieten würden, wirtschaftliche Sanktionen zu verhängen oder mit der NATO zusammenzuarbeiten, zeigt eine Umfrage, die für die Zeitungen 20 Minuten und Tamedia durchgeführt wurde, wie von Reuters zitiert von Digi 24.
Etwa 62 % der 13.154 Befragten sprachen sich gegen die von der Schweizerischen Volkspartei (SVP) unterstützte Initiative aus, während nur 32 % dafür waren. Die Schweizer Regierung lehnt diesen Vorschlag ab, der eine strengere Definition der Neutralität anstrebt, indem er den Beitritt zu Militärallianzen und die Teilnahme an externen Konflikten verbietet, so Digi24.
Kritiker, einschließlich der Mitte-rechts-Partei FDP, sind der Meinung, dass eine solche Maßnahme aggressive Nationen begünstigen würde.
Außerdem sieht sich ein weiterer Vorschlag zur Ernährungssicherheit der Schweiz, der darauf abzielt, die inländische Produktion zu steigern und natürliche Ressourcen zu schützen, einem ähnlichen Widerstand gegenüber, wobei 65 % der Befragten dagegen sind.
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