Im Jahr 2025 sind die Exporte von russischem Erdgas durch Pipelines nach Europa im Vergleich zu 2024 um 44 % gesunken und haben den niedrigsten Stand seit den 1970er Jahren erreicht, so die Daten von Reuters. Dieser Rückgang ist auf die Schließung der ukrainischen Route und die Bemühungen der Europäischen Union zurückzuführen, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen aus Russland zu verringern, um die Finanzierung der russischen Militärkampagne in der Ukraine zu stoppen. Die EU hat angekündigt, die Importe von russischem Erdgas bis Ende 2027 einzustellen.
Im Jahr 2025 lieferte Gazprom nur 18 Milliarden Kubikmeter Erdgas durch Pipelines und nutzte hauptsächlich die Unterwasserpipeline TurkStream, die jetzt die einzige Transitroute ist. Trotz des allgemeinen Rückgangs sind die Lieferungen über TurkStream im Dezember 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 12,9 % gestiegen. Die Exporte nach Türkei bleiben bei etwa 20 Milliarden Kubikmetern pro Jahr, und Gazprom bleibt ein wichtiger Akteur auf dem globalen Erdgasmarkt.
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