Ein von der EU finanziertes Bericht zeigt, dass Herz-Kreislauf-Erkrankungen über 60 Millionen Menschen betreffen und die europäische Wirtschaft jährlich 282 Milliarden EUR kosten, was die Notwendigkeit des zukünftigen Safe Hearts Plans unterstreicht.
Brüssel, 15. Dezember 2025 – Herz-Kreislauf-Erkrankungen bleiben die Hauptursache für Tod und Behinderung in der Europäischen Union, laut dem heute veröffentlichten neuen Bericht „State of Cardiovascular Health in the EU“, der durch das Programm EU4Health finanziert wird. Das Dokument zeigt, dass diese Erkrankungen über 60 Millionen Menschen betreffen und einen geschätzten wirtschaftlichen Einfluss von 282 Milliarden EUR jährlich erzeugen, was etwa 2% des BIP der EU entspricht. Die Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit der bevorstehenden Einführung des Safe Hearts Plans, dem ersten europäischen Plan zur Prävention und zum Management von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Zusammenfassung
Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Hauptursache für Tod in der EU.
Über 60 Millionen betroffene Personen.
Jährliche wirtschaftliche Kosten: 282 Milliarden EUR (2% des BIP der EU).
Safe Hearts Plan, der erste europäische Plan für CVD, ist in Vorbereitung.
Der Bericht hebt regionale, geschlechtsspezifische und sozioökonomische Unterschiede im Zugang und in den Ergebnissen hervor.
Ein neuer von der EU finanziertes Bericht bestätigt, dass Herz-Kreislauf-Erkrankungen (CVD) die größte Herausforderung für die öffentliche Gesundheit in der Europäischen Union bleiben. Laut seinen Schlussfolgerungen sind CVD für ein Drittel der jährlichen Todesfälle in der EU verantwortlich und betreffen über 60 Millionen Menschen. Der Bericht markiert den Zeitpunkt, an dem die Europäische Kommission sich darauf vorbereitet, den Safe Hearts Plan einzuführen, den ersten europäischen politischen Rahmen zur Prävention, frühzeitigen Diagnose und zum Management von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Die Daten des Berichts zeigen starke regionale und sozioökonomische Unterschiede zwischen den Mitgliedstaaten, sowohl in Bezug auf die Inzidenz als auch auf den Zugang zu Behandlungen oder klinische Ergebnisse. Laut der Kommission sind auch die geschlechtsspezifischen Ungleichheiten erheblich, was eine koordinierte europäische Antwort zur Verringerung dieser Unterschiede rechtfertigt.
Die wirtschaftlichen Auswirkungen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind erheblich: etwa 282 Milliarden EUR jährlich, was fast 2% des europäischen BIP entspricht. Die Kosten entstehen durch vorzeitige Sterblichkeit, Produktivitätsverlust und Druck auf die öffentlichen Gesundheitssysteme.
Die Kommission betont die Rolle digitaler Technologien, künstlicher Intelligenz und Fernüberwachung bei der Modernisierung der klinischen Ansätze, Elemente, die im zukünftigen Safe Hearts Plan eine zentrale Rolle spielen werden.
„Der Bericht über den Stand der Herz-Kreislauf-Gesundheit in der EU kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt und bietet solide Beweise, die die dringende Notwendigkeit des Safe Hearts Plans rechtfertigen, um die Trends umzukehren, die auf eine mögliche Verdopplung der Inzidenz von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis 2050 hindeuten“, sagte der Kommissar für Gesundheit und Tierschutz, Olivér Várhelyi.
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