Die Europäische Kommission fordert eine engere operationale Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Agentur für maritime Sicherheit, der Europäischen Agentur für Fischereikontrolle und Frontex, in einer Zeit, in der der Schutz der europäischen Gewässer gleichzeitig maritime Sicherheit, Fischereikontrolle, Reaktion auf Verschmutzung und Grenzschutz umfasst. Kommissar Costas Kadis sagte, dass der Austausch von Informationen, Überwachung, Risikobewertung und die Zusammenarbeit zwischen zivilen und militärischen Akteuren für die maritime Sicherheit der Europäischen Union von entscheidender Bedeutung sind.
Die Europäische Kommission fordert eine engere Zusammenarbeit zwischen den europäischen Agenturen, die in der maritimen Sicherheit, der Fischereikontrolle und dem Grenzschutz tätig sind, um effizienter auf die Risiken in den europäischen Gewässern reagieren zu können. Der Kommissar für Fischerei und Ozeane, Costas Kadis, sagte auf der jährlichen Veranstaltung der Europäischen Küstenwache 2026, dass EMSA, EFCA und Frontex unverzichtbar sind, um die nationalen Behörden im Rahmen der maritimen Sicherheit der Europäischen Union zu unterstützen.
Zusammenfassend
Die Europäische Kommission fordert eine engere operationale Zusammenarbeit zwischen EMSA, EFCA und Frontex in den europäischen Küstenschutzfunktionen.
Die betroffenen Bereiche umfassen die Bekämpfung illegaler Fischerei, die Reaktion auf Verschmutzung, maritime Sicherheit und Grenzschutz.
Kadis betonte den Austausch von Informationen, Überwachung, Kapazitätsentwicklung und Risikobewertung.
Die Common Information Sharing Environment wird als Instrument zur Verbindung von zivilen und militärischen Akteuren vorgestellt.
Die Botschaft der Kommission kommt im Kontext des Europäischen Pakts für Ozeane, der maritime Sicherheit als Teil des Schutzes der Ozeane behandelt.
Kadis sagte, dass die Europäische Agentur für maritime Sicherheit, die Europäische Agentur für Fischereikontrolle und Frontex eine zentrale Rolle beim Schutz der europäischen Gewässer spielen. Er beschrieb die drei Agenturen als "unverzichtbar" für die nationalen Behörden in einem Bereich, in dem maritime, umweltbezogene, wirtschaftliche und sicherheitspolitische Risiken zunehmend überlappen.
Der Kommissar erklärte, dass eine stärkere Zusammenarbeit zwischen den Agenturen in den Küstenschutzfunktionen notwendig ist, um gemeinsamen Herausforderungen zu begegnen. Er nannte ausdrücklich die Bekämpfung illegaler Fischerei, die Reaktion auf Verschmutzung, maritime Sicherheit und Grenzschutz, vier Bereiche, in denen nationale Verantwortlichkeiten europäische Unterstützung und einen schnellen Austausch von Informationen benötigen.
Die jährliche Veranstaltung der europäischen Küstenwache wurde als Bilanz der operationale Zusammenarbeit zwischen den Agenturen präsentiert. Kadis wies auf die Fortschritte beim Austausch von Informationen und Kapazitäten, Überwachung, Kapazitätsentwicklung und Risikobewertung hin, Bereiche, die die Reaktionsgeschwindigkeit bei maritimen Vorfällen, Verschmutzung oder illegalen Aktivitäten auf See direkt beeinflussen können.
Ein wichtiger Punkt der Rede war die Common Information Sharing Environment, ein System, das entwickelt wurde, um den Austausch von Informationen zwischen zivilen und militärischen Akteuren zu erleichtern. Kadis sagte, dass die Reduzierung der Abgrenzungen zwischen diesen Akteuren die Maritime Domain Awareness stärken kann, also das operationale Bild über die Aktivitäten, die im europäischen maritimen Raum stattfinden.
Diese Dimension ist für die Mitgliedstaaten relevant, da die maritime Überwachung nicht auf die Kontrolle von Schiffen oder punktuelle Inspektionen beschränkt ist. Daten über Verkehr, Fischerei, Verschmutzung, Vorfälle, Sicherheitsrisiken und Grenzbewegungen müssen verknüpft werden, damit die Behörden schneller und koordinierter eingreifen können.
Kadis verband die Zusammenarbeit zwischen den Agenturen mit dem Europäischen Pakt für Ozeane, der die maritime Sicherheit unter den Komponenten des Schutzes der Ozeane umfasst. Die Botschaft der Kommission ist, dass der Schutz der europäischen Gewässer von der Koordination zwischen Institutionen, Agenturen und nationalen Behörden abhängt, nicht nur von neuen politischen Zielen oder neuen technologischen Instrumenten.
Die Rede beinhaltete auch einen Verweis auf Küstengemeinschaften, Inseln und ultraperiphere Regionen, aber der Schwerpunkt der Intervention blieb auf der operationale Rolle der europäischen Agenturen. Kadis nannte die Azoren als Beispiel für eine Region, in der die strategische Dimension, die klimatische Verwundbarkeit, wirtschaftliche Druck und die Abhängigkeit vom Meer direkt aufeinandertreffen.
Die Kommission plant die Annahme der Strategie für Inseln und der Strategie für Küstengemeinschaften, und im Juli ein Maßnahmenpaket für die ultraperipheren Regionen. Diese Initiativen ergänzen die Küstenschutzkooperation, da die Sicherheit der Gewässer, der Schutz der maritimen Gemeinschaften und die Resilienz der Inseln Teil derselben europäischen Politikarchitektur sind.
Kadis sagte den Agenturen, dass ihre Arbeit "das Fundament der Sicherheit und des maritimen Schutzes Europas" darstellt. Diese Formulierung zeigt, dass für die Kommission der europäische Küstenschutz kein isoliertes technisches Gebiet ist, sondern ein Bestandteil der Fähigkeit der Europäischen Union, ihre Gewässer, Grenzen, marinen Ressourcen und von der See abhängige Gemeinschaften zu schützen.
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