Ein umstrittenes Projekt von 3,6 Millionen Euro zum Bau eines Konferenzsaals mit 450 Plätzen am Sitz des Ausschusses der Regionen (AdR) in Brüssel wurde ausgesetzt. Der Präsident des AdR, Kata Tüttő, erklärte gegenüber POLITICO, dass der Vorschlag "auf der Warteliste" steht, während die politischen Führer dessen Durchführbarkeit bewerten. Die Politiker des AdR erfuhren von den Plänen erst, als diese zur Genehmigung vorgelegt wurden, was Bedenken hinsichtlich der Transparenz aufwarf. Tüttő erwähnte, dass die Gewerkschaften in die Planungen zur Neugestaltung einbezogen werden, angesichts der aktuellen finanziellen Einschränkungen. Der AdR, ein Organ der EU, das die lokalen und regionalen Behörden vertritt, sucht nach weiteren Informationen und konsultiert den Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss, der ebenfalls das Gebäude nutzt. Das Projekt wurde von Gewerkschaften und Mitarbeitern kritisiert, ein Beamter beschrieb es als einen "megalomanen Plan".
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