Der Exekutivdirektor der Internationalen Energieagentur (IEA), Fatih Birol, hat gewarnt, dass die durch den Konflikt im Nahen Osten verursachte Energiekrise im April schlimmer werden wird, nach den Angriffen auf iranische Energieanlagen und der Blockade der Straße von Hormuz durch den Iran.
Birol erklärte, dass im März noch Lieferungen von Öl und Gas aus dem Nahen Osten vorhanden waren, aber im April ein vollständiger Stopp prognostiziert wird, was zu einem Verlust von 12 Millionen Barrel pro Tag führen könnte, was zwei Ölkrisen entspricht. Diese Situation könnte in mehreren Ländern Maßnahmen zur Energie-Rationierung erforderlich machen.
Birol betonte, dass die Auswirkungen nicht nur auf Öl und Gas beschränkt sind, sondern auch andere essentielle Rohstoffe wie petrochemische Produkte und Düngemittel betreffen.
Die IEA hat die Freigabe von 400 Millionen Barrel aus den strategischen Reserven angekündigt, aber Birol warnte, dass dies nicht die endgültige Lösung ist. Die Wiedereröffnung der Straße von Hormuz ist entscheidend, um die globale Versorgung wiederherzustellen, da täglich etwa 20 Millionen Barrel durch diesen Korridor transportiert werden.
Birol erklärte, dass diese Krise die größte Bedrohung für die globale Energiesicherheit in der Geschichte darstellt, mit zunehmendem Druck auf Asien und möglichen schweren Auswirkungen auf Europa und die Vereinigten Staaten in den kommenden Monaten.
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