Eine neue Forschung der Universität Oxford weist darauf hin, dass der Kafue-Riss in Sambia eine Trennung des afrikanischen Kontinents verursachen könnte. Dieser Riss ist Teil einer ausgedehnten Zone von 2.500 km, die sich von Tansania bis nach Namibia erstreckt. Die Analyse geothermischer Quellen hat Hinweise auf Helium gezeigt, die auf eine direkte Verbindung mit dem Erdmantel hindeuten, was die Aktivität dieses Risses anzeigt. Dr. Mike Daly, Autor der in der Zeitschrift Frontiers in Earth Science veröffentlichten Studie, erklärte, dass diese tektonische Aktivität den Beginn der Trennung Afrikas südlich der Sahara signalisieren könnte.
Die Forscher haben acht geothermische Bohrlöcher in Sambia untersucht und Gase aus Mantel-Flüssigkeiten entdeckt, darunter Helium und Kohlendioxid. Diese Entdeckungen deuten darauf hin, dass der Riss zu einer tektonischen Grenze werden könnte, mit erheblichen wirtschaftlichen Auswirkungen, einschließlich Zugang zu geothermischer Energie und Reserven von Helium und Wasserstoff. Weitere Studien sind geplant, um diese Phänomene weiter zu erforschen.
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