Am 12. August wird eine totale Sonnenfinsternis das Stromnetz Europas beeinträchtigen, das bereits mit Herausforderungen aufgrund von Hitzewellen konfrontiert ist. Die Kernkraftwerke und Kohlekraftwerke in Ungarn, Rumänien, Slowenien, Frankreich, Italien und Polen mussten ihren Betrieb aufgrund der hohen Temperaturen und der niedrigen Wasserstände einstellen.
Die Wasserspeicher in Norwegen, einem wichtigen Energieexporteur, haben die niedrigsten Werte der letzten drei Jahrzehnte erreicht. Die Finsternis wird die Solarstromproduktion in Spanien um bis zu 5 GW reduzieren, und in ganz Europa wird ein Verlust von 9,7 GW zwischen 19:15 und 21:30 Uhr geschätzt.
Die Netzbetreiber bereiten sich darauf vor, das System mit anderen Energiequellen auszugleichen. In Großbritannien wird mit einer Reduzierung der Solarproduktion um etwa 700 Megawatt gerechnet. Im Kontext der Hitzewelle überwachen europäische Beamte die Energiesituation und die Wettervorhersagen genau.
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