Deutschland hält am Sonntag, dem 20. September, Regionalwahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern ab. Die Wahlen werden auf nationaler Ebene aufmerksam verfolgt, da sie die Zukunft des Bundeskanzlers Friedrich Merz und der CDU beeinflussen können. Die Wahllokale sind von 08:00 bis 18:00 Uhr Ortszeit geöffnet; erste Hochrechnungen werden gegen 19:00 Uhr rumänischer Zeit erwartet.
Die Abstimmung findet zwei Wochen nach dem Sieg der AfD in Sachsen-Anhalt statt, wo die rechtsextreme Partei fast 44 % der Stimmen erhielt, während die CDU auf etwa 17 % zurückfiel. Das Ergebnis verstärkte den Druck auf Merz, dessen Popularität stark gesunken ist.
In Mecklenburg-Vorpommern liegt die AfD laut einer von Reuters zitierten INSA-Umfrage mit 37 % an erster Stelle, gefolgt von der SPD mit 35 %. Die CDU wird nur mit 7 % bewertet und liegt damit nahe am Risiko, die Fünfprozenthürde nicht zu überwinden. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig bleibt jedoch beliebt, und die politische Isolation der AfD macht einen Eintritt der Partei in die Regierung unwahrscheinlich.
In Berlin werden Die Linke 23 %, die CDU 21 % und die AfD etwa 17 % zugeschrieben. Die Wohnungskrise und steigende Mieten dominieren den Wahlkampf. CDU und SPD regieren die Hauptstadt seit 2023, und das Ergebnis könnte zu einem Barometer für die Bundesregierung werden.
Bundesweite Umfragen sehen die AfD vor CDU/CSU und heizen Spekulationen über eine Ablösung von Merz an, obwohl die CDU-Führung ihn offiziell weiterhin unterstützt.
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