OpenAI erwartet, im Zeitraum von 2026 bis 2030 einen kumulierten negativen freien Cashflow von 278 Milliarden Dollar zu verzeichnen, während das Unternehmen seine Investitionen in Rechenleistung und Infrastruktur für die Entwicklung und den Betrieb von Modellen künstlicher Intelligenz massiv ausweitet. Dies geht aus einer Unternehmenspräsentation hervor, die der Financial Times vorlag und von Reuters zitiert wurde.
Die Prognosen verdeutlichen den enormen Finanzierungsbedarf des Unternehmens, das ChatGPT entwickelt. OpenAI soll Gespräche über eine neue Finanzierungsrunde geführt haben, bei der das Unternehmen mit rund 1.200 Milliarden Dollar bewertet werden könnte. Im März nahm das Unternehmen 122 Milliarden Dollar bei einer Bewertung von 852 Milliarden Dollar ein. Bei den derzeitigen Ausgaben könnten die Mittel jedoch bis 2028 aufgebraucht sein.
Die Einnahmen von OpenAI sollen von 36 Milliarden Dollar in diesem Jahr auf 350 Milliarden Dollar im Jahr 2030 steigen. Die kumulierten Einnahmen bis zum Ende des Jahrzehnts könnten rund 840 Milliarden Dollar erreichen. Gleichzeitig rechnet das Unternehmen mit Ausgaben von etwa 856 Milliarden Dollar für Rechenleistung und Infrastruktur.
OpenAI reichte im Juni vertraulich Unterlagen für einen möglichen Börsengang ein. Geschäftsführer Sam Altman erklärte jedoch, dass das Unternehmen 2026 nicht an die Börse gehen werde, und verwies auf Bedenken hinsichtlich der Sicherheit künstlicher Intelligenz. OpenAI gab Reuters zunächst keinen Kommentar.
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