Eine Studie des International Institute for Strategic Studies (IISS) und der Hanns Seidel Stiftung aus Deutschland, die am Sonntag veröffentlicht wurde, zeigt, dass die europäischen Länder nicht ausreichend vorbereitet sind, um die von Russland gestarteten Drohnenangriffe abzuwehren.
Bei der Analyse von 144 Vorfällen zwischen August 2024 und Februar 2026 in 12 NATO-Mitgliedstaaten und Irland hebt der Bericht die Schwierigkeit hervor, die Angriffe, einschließlich derjenigen auf Flughäfen und militärische Einrichtungen, klar zuzuordnen.
Die Studie kommt zu dem Schluss, dass die europäische Verteidigungsarchitektur nicht den aktuellen Bedrohungen entspricht, mit ineffizienter Erkennung und unverhältnismäßigen Reaktionsmöglichkeiten. Klaus Holetschek, der Präsident der Hanns Seidel Stiftung, betonte, dass Europa nicht auf hybride Bedrohungen vorbereitet ist und die Regierungen sich auf nationale Antworten konzentrieren, ohne die Vorfälle auf europäischer Ebene zu korrelieren.
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