Die Organisation der Erdöl exportierenden Länder (OPEC) hat eine Überarbeitung der Schätzungen zur globalen Ölnachfrage für 2026 nach unten angekündigt und prognostiziert ein Wachstum von 1,17 Millionen Barrel pro Tag (bpd), im Vergleich zur vorherigen Schätzung von 1,38 Millionen bpd. Diese Entscheidung erfolgt vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges im Nahen Osten und der Schließung der Straße von Hormuz.
Im Jahr 2027 könnte die globale Ölnachfrage um etwa 1,54 Millionen bpd steigen, eine Aufwärtsrevision im Vergleich zu den vorherigen Schätzungen. OPEC schätzt, dass sich der Verbrauch gegen Ende des Jahres erholen wird und dass die Nachfrage im zweiten Quartal 2026 eine durchschnittliche Menge von 104,57 Millionen bpd erreichen könnte.
Der OPEC-Bericht hebt hervor, dass die globale Wirtschaft weiterhin Resilienz zeigt, trotz geopolitischer Spannungen. Außerdem ist die Produktion von OPEC+ im April um 1,74 Millionen bpd gesunken und liegt nun bei 33,19 Millionen bpd.
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