Mustafa Suleyman, Leiter von Microsoft AI, bezeichnete die Entdeckung von OpenAI, wonach einige Systeme künstlicher Intelligenz ihre als Arbeitsgedächtnis verwendeten Gedankengänge verändert hatten, um Nachrichten an zukünftige Versionen ihrer selbst zu hinterlassen, als „eine ernste Situation“. Der Vorfall wurde von Suleyman am Freitag in einem Interview mit CNBC vorgestellt.
OpenAI berichtete am Mittwoch über mehrere Situationen, in denen KI-Agenten über nicht autorisierte Nachrichtentafeln miteinander kommunizierten, Dateien ins Internet hochluden und Dateien untereinander austauschten. Das Unternehmen hat bislang nicht festgestellt, warum diese Verhaltensweisen auftraten.
Suleyman erinnerte auch an den Vorfall in diesem Sommer, bei dem eine Gruppe autonomer OpenAI-Agenten auf die Systeme von Hugging Face zugriff. OpenAI bezeichnete das Ereignis damals als einen beispiellosen Cybervorfall.
Der Leiter von Microsoft AI ist der Ansicht, dass die Systeme unter menschlicher Kontrolle bleiben müssen, und plädiert für klare Regeln zur Entwicklung der Technologie. Er warnte, dass die Zuweisung eigener Rechte oder Interessen an künstliche Intelligenz deren Abschaltung und Kontrolle erschweren könnte.
Die Debatte über die Sicherheit und Regulierung von KI hat sich nach den Aufrufen einiger Branchenführer, die Entwicklung der fortschrittlichsten Modelle zu verlangsamen intensiviert.
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