Die Proteste in Albanien gegen ein von Jared Kushner, dem Schwiegersohn von Donald Trump, unterstütztes Luxus-Tourismusprojekt haben sich verstärkt. Am Mittwoch, zum dritten Mal in Folge, gingen Tausende von Menschen auf die Straßen von Tirana und trugen aufblasbare Flamingos, die zum Symbol des Widerstands gegen die potenziellen ökologischen Auswirkungen des Projekts geworden sind.
Premierminister Edi Rama hat Treffen mit den Protestierenden vorgeschlagen, betont jedoch, dass die Investition nicht gestoppt wird.
Gegner des Projekts, einschließlich der Umweltorganisation PPNEA, prangern den Mangel an Transparenz und öffentlicher Konsultation an. Das Projekt, das auf 1,6 Milliarden Dollar geschätzt wird, bedroht die Biodiversität der Region, einschließlich gefährdeter Arten. Außerdem hat die Sonderstaatsanwaltschaft für Korruptionsbekämpfung in Albanien eine Untersuchung zu den umstrittenen Gesetzesänderungen von 2024 in Bezug auf geschützte Gebiete eingeleitet.
Rama betont, dass das Projekt entscheidend für die Anwerbung von Investitionen ist, aber die öffentliche Unzufriedenheit konzentriert sich mehr auf die Regierung und das Management der Situation als auf Kushner.
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