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Tausende Albaner protestierten 100 Tage lang gegen ein an der Adriaküste in der Nähe eines Schutzgebiets geplantes Luxushotelprojekt. Die Demonstranten versammelten sich vor dem Büro des Premierministers, forderten seinen Rücktritt und trugen aus Pappe gefertigte Flamingos. Die Bewegung wurde nach den Vögeln, die laut Aktivisten durch das geplante Resort bedroht sein könnten, „Flamingo-Revolution“ genannt.
Das umstrittene Immobilienprojekt wird auf 4–5 Milliarden Euro geschätzt und umfasst einen auf einer unbewohnten Insel errichteten Komplex. Die Initiative steht mit einem von Jared Kushner kontrollierten Unternehmen in Verbindung, dem Schwiegersohn des US-Präsidenten Donald Trump und Ehemann von Ivanka Trump.
Die albanischen Behörden verliehen dem Projekt den Status eines strategischen Investors, wodurch der Zugang zu vereinfachten Verfahren ermöglicht wird. Die Entscheidung verstärkte die Kritik der Demonstranten und Umweltorganisationen, die die Auswirkungen der Bauarbeiten auf das Küstenökosystem und die geschützten Lebensräume anfechten. Die Demonstrationen fanden drei Monate lang täglich statt, ohne dass das Projekt zurückgezogen wurde.
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