Das Kreuzfahrtschiff MV Hondius, das in einen Ausbruch von Hantavirus verwickelt ist, ist am Montag im niederländischen Hafen Rotterdam angekommen, wo die Behörden die letzten 27 Passagiere unter Quarantäne gestellt haben. An Bord des Schiffes befanden sich etwa 150 Personen aus 23 Ländern, und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) berichtete am 2. Mai über die ersten Fälle von schweren Atemwegserkrankungen. Drei Personen sind gestorben, und die Leichname von zwei niederländischen Staatsbürgern wurden repatriiert, während ein deutsches Opfer in den Niederlanden eingeäschert wird.
Die WHO hat acht Fälle von Hantavirus bestätigt und betont, dass die Bedrohung für die öffentliche Gesundheit gering ist, im Vergleich zur COVID-19-Pandemie. Die niederländischen Behörden haben versichert, dass kein Risiko für die Bevölkerung in Rotterdam besteht, und die exponierten Personen werden überwacht. Das Schiff wurde von einem spezialisierten Unternehmen desinfiziert, und der Prozess könnte eine Woche dauern. Der Ausbruch betrifft das Andes-Virus, einen bekannten Stamm aus Südamerika.
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