Das französische Gesundheitsministerium hat am Donnerstag einen neuen Fall einer Ansteckung mit dem Hantavirus der Anden-Stamm bei einer franco-argentinischen Person bekannt gegeben, die in der zweiten Julihälfte durch Frankreich gereist ist. Der Patient, der nur wenige Symptome hatte, wurde zusammen mit seiner Familie in Spanien isoliert.
Die Bestätigung der Infektion kam vom nationalen Referenzzentrum für Hantaviren (CNR), das dem Institut Pasteur angeschlossen ist. Das Ministerium betonte, dass alle notwendigen Maßnahmen ergriffen wurden, um die Situation zu bewältigen, einschließlich einer Koordination auf europäischer Ebene.
Obwohl keine Verbindung zu dem Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff MV Hondius gefunden wurde, der zu drei Todesfällen führte, sind die Ärzte besorgt über das Risiko einer Übertragung von Mensch zu Mensch, insbesondere des Anden-Stamms. Hantavirus ist selten, hat keinen Impfstoff oder spezifische Behandlung, und die meisten Fälle werden durch direkten Kontakt mit Nagetieren verursacht. Die Behörden werden in Kürze weitere Informationen bereitstellen.
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