Die bulgarischen Grenzpolizisten haben mit der Evakuierung von 186 Passagieren des Kreuzfahrtschiffes Viking Ullur begonnen, das am 28. Juli 2026 an der Donau in der Nähe der Stadt Vidin auf Grund gelaufen ist.
Der Vorfall ereignete sich gegen 02:20 Uhr unter Bedingungen mit eingeschränkter Sicht aufgrund des niedrigen Wasserstands. Das Innenministerium in Sofia gab bekannt, dass die Evakuierungsoperation mit Hilfe eines Patrouillenboots durchgeführt wird, und die Behörden hoffen, die Evakuierung vor Einbruch der Dunkelheit abzuschließen. Das unter Schweizer Flagge fahrende Schiff transportierte Passagiere aus der Europäischen Union und benötigte dringend Trinkwasser.
Ein weiteres Boot wurde gechartert, um die Passagiere aufzunehmen, konnte jedoch nicht nahe genug an das havarierte Schiff herankommen. Im Kontext der Hitzewellen in Europa verzeichnete die Donau niedrige Wasserstände, was die Schifffahrt beeinträchtigte.
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