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Die lettische Fluggesellschaft AirBaltic hat am Montag in den Vereinigten Staaten Gläubigerschutz nach dem Insolvenzgesetz beantragt, als Teil eines Umstrukturierungsverfahrens, um ihre Schulden zu reduzieren, vor dem Hintergrund, dass der Konflikt im Iran den Luftfahrtsektor unter Druck setzt. Das Verfahren findet unter der Aufsicht eines Gerichts in New York statt, doch das Unternehmen betont, dass die Flüge planmäßig fortgesetzt werden.
AirBaltic teilte mit, dass die Tickets und Reservierungen weiterhin gültig bleiben und die Dienstleistungen für Passagiere während der Umstrukturierung nicht beeinträchtigt werden. Zur Unterstützung des Betriebs hat der Luftfahrtkonzern eine Finanzierungszusage in Höhe von 350 Millionen Euro von Gläubigern wie Strategic Value Partners, Barclays, Hayfin Capital Management, Morgan Stanley und Oaktree Capital Management erhalten.
Das Unternehmen wird mehrheitlich vom lettischen Staat kontrolliert, während die Lufthansa-Gruppe eine Minderheitsbeteiligung hält. Im Juli erklärte Ministerpräsident Andris Kulbergs, dass die Regierung mit einem strategischen Investor verhandle und die wichtigste Bedingung der Erhalt des AirBaltic-Drehkreuzes am Flughafen Riga sei.
Die Fluggesellschaft versucht, kurzfristige Finanzierungen zu erhalten, um eine Zahlungsunfähigkeit zu vermeiden. Ihre finanzielle Lage wurde durch steigende Kosten und Verzögerungen bei der Lieferung von Triebwerken verschärft, wodurch mehrere Flugzeuge am Boden bleiben mussten. AirBaltic betreibt eine Flotte von 55 Airbus A220-300 und hat seine Pläne für einen Börsengang wiederholt verschoben.
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