Zehn von Schauspielern und Mitarbeitern des Nationaltheaters in Bukarest haben am Dienstag gegen den Vorschlag des Kulturministeriums protestiert, die Arbeitszeit für Künstler zu normieren, was eine tägliche Zeiterfassung und die Berichterstattung über Aktivitäten beinhalten würde. Die angezeigten Botschaften, wie „Ich bin Künstler, ich schaffe frei, nicht nach einem festen Zeitplan“, spiegeln die Besorgnis wider, dass diese Maßnahmen die Meinungsfreiheit einschränken würden.
Der Kulturminister, András Demeter, hat die Rücknahme des Pilotprojekts angekündigt, betont jedoch, dass die grundlegenden Probleme bestehen bleiben. Er erklärte, dass der Vorschlag darauf abzielte, einen Nachweis über künstlerische Aktivitäten zu gewährleisten, selbst bei physischer Abwesenheit vom Theater. Die Kritiken von Künstlern unterstreichen, dass kreative Arbeit nicht in Stunden gemessen werden kann und dass die Normierung den künstlerischen Prozess in eine bürokratische Tätigkeit verwandeln würde. Das Ministerium stellte klar, dass die Normierung nur für die unter seiner Aufsicht stehenden Institutionen obligatorisch sein wird, nicht jedoch für die lokalen.
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