Die Gewerkschaft „MIPE Normalitate“, die über 1.400 Mitarbeiter im Ministerium für Investitionen und europäische Projekte (MIPE) und im Zwischenorgan POCU vertritt, kritisiert vehement das Projekt des Gesetzes zur einheitlichen Gehaltsregelung und behauptet, dass es neue Ungleichheiten und Diskriminierungen erzeugt.
Die Gewerkschafter werfen Minister Dragoș Pîslaru vor, sein Team zu erniedrigen, und betonen, dass das Gesetz anstatt Gerechtigkeit zu schaffen, die Zulagen auf Kategorien von Personal ausweitet, die keine europäischen Mittel verwalten. Sie fordern Klarstellungen zur Logik der Angleichung der Gehaltsrechte und warnen, dass die aktuellen Gehaltspolitiken das Einkommen verringern und zur Abwanderung qualifizierter Mitarbeiter aus dem System führen könnten.
Die Gewerkschaft fordert die Garantie, dass das neue Gesetz die Einkommen der Mitarbeiter nicht beeinträchtigt, und schlägt ein Vergütungssystem vor, das die Verantwortung für die Verwaltung der europäischen Mittel widerspiegelt.
Die Mitarbeiter betonen, dass der Verlust von Fachkräften direkte Konsequenzen für die Fähigkeit Rumäniens haben wird, europäische Mittel zu absorbieren.
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