Das Tribunal Timiș hat am Freitag das Urteil im Fall des Anfang des Jahres in Cenei begangenen Mordes verkündet. Dort wurde Mario Berinde, ein 15-jähriger Junge, von drei anderen Kindern getötet und verbrannt. Die Entscheidung ist nicht rechtskräftig und kann beim Berufungsgericht Timișoara angefochten werden.
Einer der beteiligten Jugendlichen, ebenfalls 15 Jahre alt, wurde wegen qualifizierten Mordes und Leichenschändung zu einer pädagogischen Maßnahme in Form der Unterbringung in einer Haftanstalt für die Dauer von 15 Jahren verurteilt. Von der Dauer der Maßnahme wird die Zeit der Festnahme und der Untersuchungshaft abgezogen, die am 21. Januar 2026 begonnen hat. Das Gericht verlängerte die Untersuchungshaft um weitere 60 Tage.
Gegen den zweiten 15-jährigen Jugendlichen wurde wegen Leichenschändung und Begünstigung des Täters eine pädagogische Maßnahme in Form täglicher Betreuung für sechs Monate verhängt. Er muss Kurse und psychologische Beratung besuchen und das Verbot beachten, sich den anderen Angeklagten sowie den Angehörigen des Opfers zu nähern.
Das dritte Kind ist strafrechtlich nicht verantwortlich, da es zum Tatzeitpunkt jünger als 14 Jahre war. Das Tribunal Timiș sprach den Angehörigen von Mario Berinde ein Schmerzensgeld von mehr als einer Million Euro zu. Eine Überprüfung des Urteils kann im Berufungsverfahren beantragt werden.
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