Die Behörden haben am Mittwoch eine der umfangreichsten Aktionen im Rahmen der Operation „Jupiter 5“ durchgeführt, mit 72 operativen Einsätzen auf nationaler Ebene, 416 Durchsuchungsbefehlen und 165 Vorladungen, in Fällen, die wirtschaftliche Straftaten, Korruption und organisierte Kriminalität betreffen.
Der geschätzte Schaden übersteigt 104 Millionen Lei und 219.000 Euro. Die Ermittlungen betreffen Steuerhinterziehung, Betrug, Unterschlagung, Geldwäsche, Schmuggel, Fälschung, Computerbetrug, Korruptionsdelikte, Verstöße gegen das Waffen- und Munitionsrecht sowie Umwelt- und Forstverbrechen.
Die Ermittler verfolgen die Dokumentation fiktiver Finanzströme, die Identifizierung von Steuerbetrügereien und nicht deklarierten Handelsaktivitäten sowie die Aufdeckung gefälschter Produkte und Online-Betrügereien. Gleichzeitig werden Diebstähle, Zuhälterei, Erpressung und die Ausbeutung von schutzbedürftigen Personen untersucht. Je nach Beweislage können die Behörden präventive Maßnahmen ergreifen und Sicherstellungen zur Schadenswiederherstellung anordnen.
Die Staatsanwaltschaft hebt das hohe Maß an Zusammenarbeit zwischen den Staatsanwälten und der rumänischen Polizei hervor und stellt klar, dass Durchsuchungen ein Beweismittelverfahren darstellen, das die Unschuldsvermutung nicht beeinträchtigt.
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