Polizisten des Kriminaldienstes Hunedoara haben am Donnerstag, dem 17. September 2026, im Rahmen eines Falls wiederholter Kupferkabeldiebstähle von der Baustelle eines Wärmekraftwerks 18 Hausdurchsuchungen durchgeführt. Im Visier stehen 12 Männer, die auf der Baustelle beschäftigt sind. Der geschätzte Schaden beläuft sich auf mehr als 590.000 Euro.
Die Durchsuchungen fanden in den Wohnungen von Personen aus Deva, Hunedoara, Băița, Sântămăria-Orlea, Vețel, Vorța, Ilia und Simeria statt. Im Zuge der Maßnahmen stellten die Ermittler Beweismittel sicher, darunter Stücke von Kupferkabeln sowie Geldbeträge in rumänischer und ausländischer Währung.
Die Ermittlungen begannen Ende August, nachdem Vertreter eines Unternehmens das Verschwinden von Kabeln gemeldet hatten, die auf dem Gelände der Baustelle gelagert worden waren. Nach Angaben der Polizei sollen die Verdächtigen in unterschiedlicher Form am Diebstahl, am Transport oder an der Verwertung der Kabel beteiligt gewesen sein.
Gegen die 12 Personen wurden Vorführbefehle erlassen. Sie wurden zur Vernehmung zum Sitz der Polizeiinspektion des Kreises Hunedoara gebracht. Die Ermittlungen werden von einem Staatsanwalt der Staatsanwaltschaft beim Landgericht Hunedoara koordiniert und betreffen Straftaten wie Diebstahl, Diebstahl mit besonders schweren Folgen, Beihilfe zum Diebstahl und Hehlerei. Für alle Personen gilt die Unschuldsvermutung.
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