Die Polizei in Arad hat ein Strafverfahren wegen Steuerhinterziehung eingeleitet, nachdem ein Unternehmen und dessen Geschäftsführer mutmaßlich mineralische Gesteinskörnungen ohne Lizenz oder Konzessionsgenehmigung abgebaut und verkauft haben sollen, ohne Steuerbelege auszustellen. Die untersuchten Aktivitäten sollen zwischen 2022 und 2025 in einer Kiesgrube im Gebiet von Feldioara stattgefunden haben. Die Ermittlungen werden von den Polizisten des Dienstes zur Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität gemeinsam mit dem zuständigen Staatsanwalt der Staatsanwaltschaft beim Kreisgericht Arad geführt. Den Ermittlern zufolge soll das von einer Person aus dem Kreis Bihor verwaltete Unternehmen im Rahmen derselben Straftat Kies und Splitt abgebaut und verkauft haben. Am 4. September 2026 wurden in den Kreisen Arad und Bihor 11 richterliche Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt. Die Polizisten überprüften die Sitze von Unternehmen, weitere Kiesgruben sowie die Wohnungen von in dem Fall betroffenen Personen. Bei den Durchsuchungen wurden Dokumente sichergestellt, die als Beweismittel zur Feststellung der Geschäftstätigkeit und des entstandenen Schadens gelten. Die Ermittlungen werden unter der Aufsicht des Staatsanwalts fortgesetzt, um die Sachverhalte zu dokumentieren und die gesetzlich vorgesehenen Maßnahmen anzuordnen.
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