Die UN-Behörde für Ernährung und Landwirtschaft hat eine ernsthafte Warnung herausgegeben: Die Welt hat 6 Monate Zeit, um eine große Lebensmittelkrise zu verhindern, die durch die Blockade der Straße von Hormuz verursacht wird. Maximo Torero, Chefökonom der FAO, betonte die Notwendigkeit, die Absorptionskapazität der Länder zu erhöhen und deren Resilienz gegenüber Blockaden zu stärken.
Die Entscheidungen, die jetzt von Landwirten und Regierungen bezüglich Düngemitteln und Kulturen getroffen werden, werden die Lebensmittelpreise in naher Zukunft beeinflussen. Die Auswirkungen der Blockade sind bereits sichtbar, mit einem steigenden FAO-Index der Lebensmittelpreise. Die armen Länder in Asien, Afrika und Lateinamerika sind am anfälligsten, da sie von Düngemitteln aus dem Nahen Osten abhängig sind.
Die Europäische Kommission hat einen Aktionsplan vorgeschlagen, um auf die Krise der Düngemittel zu reagieren, wird jedoch keine Zölle für Importe aus Ländern mit schwächeren Vorschriften abschaffen. Die Preise für Gas sind gestiegen, was die Kosten für Düngemittel beeinflusst und zu höheren Lebensmittelpreisen führen wird.
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