Europa könnte einen kritischen Gasmangel erleben, wenn der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormuz für einen zusätzlichen Zeitraum von ein bis drei Monaten unterbrochen bleibt. Laut den Direktoren von Equinor sind die Gasspeicher jetzt nur etwas über 35% gefüllt, unter dem saisonalen Normalwert von 50%.
Die Mitgliedstaaten der EU müssen bis Ende des Jahres ein Speicherziel von 90% erreichen, aber die verzerrten Preise und die niedrigen Bestände erschweren das Auffüllen der Reserven. Helle Ostergaard Kristiansen von Equinor erwähnte, dass im Falle eines Kriegsstopps die Bestände auf 75% steigen könnten, aber eine verlängerte Schließung kritisch werden könnte. Analysten schlagen vor, dass die Regierungen mit Anreizen eingreifen könnten, um den Markt auszugleichen, während die hohen Preise den Gasverbrauch senken könnten. Die Preise für Erdgas haben kürzlich geschwankt, und auch die Ölmärkte könnten aufgrund der sinkenden Bestände leiden.
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