Der Ölmarkt befindet sich in einer kritischen Lage, mit schnell sinkenden globalen Beständen, so die Warnungen der Internationalen Energieagentur (IEA) und Goldman Sachs.
Fatih Birol, der Direktor der IEA, betonte, dass die Märkte ab Juli in die "rote Zone" eintreten könnten, wenn die Straße von Hormuz nicht vollständig geöffnet wird, und betrachtete diese Wiedereröffnung als die "wichtigste Lösung" für die durch den Konflikt mit dem Iran verschärfte Energiekrise.
Die Exporte durch die Straße von Hormuz liegen 95 % unter den normalen Niveaus, und die Nachfrage nach Kraftstoffen wird mit dem Sommer in den USA erheblich steigen. Die Ölpreise sind seit Beginn des Krieges um fast 40 % gestiegen, wobei der WTI-Preis 97 Dollar pro Barrel überschreitet. Analysten warnen, dass der Markt vor einem starken Schock von Angebot und Nachfrage steht, und das allgemeine Gefühl ist, dass die Energiekrise noch lange nicht vorbei ist.
Quellen
Neueste Nachrichten
17:41
17:36
17:30
17:29
17:17
Mehr Nachrichten ansehen