Revolut war kürzlich von einer Sicherheitsverletzung betroffen, infolge derer sensible Daten einer begrenzten Anzahl von Kunden an eine nicht autorisierte dritte Partei übermittelt wurden. Der Vorfall ereignete sich, nachdem das Unternehmen betrügerische Anfragen erhalten hatte, die von einer E-Mail-Domain gesendet wurden, die einer legitimen Regierungsbehörde gehörte.
Laut einer den Kunden übermittelten und von TechCrunch eingesehenen Mitteilung konnten die offengelegten Informationen Identitäts- und Kontaktdaten wie das Geburtsdatum, Post- und E-Mail-Adressen, Telefonnummern sowie Kopien von Reisepässen oder Führerscheinen umfassen. In bestimmten Fällen könnten auch Verifizierungs-Selfies, Kontoauszüge oder der Transaktionsverlauf übermittelt worden sein.
Revolut sperrte die verwendete Adresse umgehend und alarmierte die zuständige Regierungsbehörde, die Strafverfolgungsbehörden, die Datenschutzbehörden und die Finanzaufsichtsbehörden. Das Unternehmen gibt an, dass seine Systeme und die Gelder der Kunden nicht betroffen waren.
Der Forscher ZachXBT erklärt, dass sich unter den betroffenen Personen hauptsächlich Nutzer mit beträchtlichem Vermögen befinden dürften.
Der Vorfall ereignet sich vor dem Hintergrund, dass Revolut einen möglichen Börsengang prüft und eine Bewertung von bis zu 200 Milliarden Dollar anstrebt.
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