Die Ratingagentur Fitch hat das Sovereign Rating Rumäniens bei „BBB minus“ mit einem negativen Ausblick belassen und betont, dass dieses Rating durch die Zugehörigkeit zur Europäischen Union und durch Kapitalzuflüsse gestützt wird. Dennoch stellen die Zwillingsdefizite im Haushalt und in der Leistungsbilanz sowie die steigende Staatsverschuldung Schwächen dar. Der negative Ausblick spiegelt die anhaltende Verschlechterung der öffentlichen Finanzen wider, obwohl die Regierung mit der Umsetzung von Maßnahmen zur Haushaltskonsolidierung begonnen hat. Fitch schätzt, dass die Staatsverschuldung bis Ende 2025 fast 59% des BIP erreichen wird, während das ESA-Haushaltsdefizit fast 8% des BIP betrug. Die hohe Inflation und die anhaltenden Defizite sind Faktoren, die das Rating beeinflussen. Dennoch könnten europäische Mittel und Maßnahmen zur Ankurbelung von Investitionen helfen, den finanziellen Druck zu mildern. Fitch warnt, dass das Fehlen der Umsetzung von Maßnahmen zur Haushaltskonsolidierung und politische Spannungen zu einer negativen Ratingaktion führen könnten, während Fortschritte bei der Haushaltskonsolidierung die Ratingperspektive verbessern könnten.
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