Die Ratingagentur Moody's hat die Einstufung Rumäniens bei „Baa3“ belassen, der letzten Stufe in der für Investoren empfohlenen Kategorie, mit einem negativen Ausblick.
Diese Entscheidung spiegelt die hohen Risiken im Zusammenhang mit der Umsetzung des Programms zur fiskalischen Konsolidierung wider, trotz der anfänglichen Fortschritte bei der Reduzierung des Defizits. Moody's hat betont, dass die Absetzung der Regierung Bolojan die politischen Bedingungen kompliziert hat und eine neue Regierung nach der Sommerpause erwartet wird.
Die Agentur stellte fest, dass, obwohl das Haushaltsdefizit schneller gesenkt wurde als erwartet, die politischen und umsetzungsbezogenen Risiken weiterhin erheblich bleiben. Moody's schätzt, dass vorgezogene Wahlen wenig wahrscheinlich sind und die fragmentierte politische Landschaft die Bildung einer neuen Regierung erschwert.
Eine Verbesserung des Ratingausblicks könnte eintreten, wenn ein politischer Konsens für strukturelle fiskalische Maßnahmen erzielt wird.
Präsident Nicușor Dan begrüßte die Beibehaltung des Ratings, warnte jedoch vor der Notwendigkeit, die Bemühungen zur Stabilisierung der öffentlichen Finanzen fortzusetzen.
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