Die Ratingagentur Fitch hat das Sovereign Rating Rumäniens auf BBB- mit negativer Perspektive bestätigt und das Land in der Kategorie der empfohlenen Investitionsstaaten belassen. Die Bewertung wird durch die Zugehörigkeit zur Europäischen Union, den Zugang zu externen Finanzierungen, das BIP-Niveau und die Governance-Indikatoren unterstützt.
Gleichzeitig schätzt Fitch für 2026 ein Haushaltsdefizit von 5,9% des BIP, unter dem Ziel von 6%, das von der Regierung übernommen wurde, vor dem Hintergrund steigender Einnahmen und der Kontrolle der Ausgaben.
Die negative Perspektive spiegelt jedoch die nach wie vor hohen Risiken im Zusammenhang mit dem Defizit, dem Anstieg der Staatsverschuldung, dem Ungleichgewicht der Leistungsbilanz und der politischen Unsicherheit wider.
Der Finanzminister Alexandru Nazare erklärt, dass die Beibehaltung des Ratings ein wichtiges Ergebnis ist, betont jedoch, dass politische Stabilität, die Fortsetzung von Reformen und die Einhaltung des fiskalischen und haushaltspolitischen Kursplans entscheidend sind, um die Finanzierungskosten zu senken und die Perspektive von negativ auf stabil zu ändern.
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